Archäofuturismus: Europäische Visionen des nachkatastrophischen Zeitalters
Guillaume Fayes einflussreichstes Werk, erstmals 1998 veröffentlicht und heute weithin als einer der prägenden Texte des europäischen identitären Denkens anerkannt. Archäofuturismus argumentiert, dass die moderne Welt auf eine Konvergenz von Katastrophen zusteuert – ökologisch, demografisch, wirtschaftlich und zivilisatorisch – und dass die einzig gangbare Antwort eine radikale Synthese ist: die Kombination vormoderner, ancestraler Werte mit futuristischem, faustischem Ehrgeiz.
Die Kernthese
Faye lehnt sowohl nostalgischen Traditionalismus als auch wurzellosen Progressivismus ab. Sein Vorschlag ist weder eine Rückkehr in die Vergangenheit noch ein blinder Marsch in eine globalisierte Zukunft. Stattdessen stellt er sich eine zweigeteilte Welt vor: archaische Gemeinschaften, die ethnische und kulturelle Identität bewahren, neben hochtechnologischen Zonen, die die Grenzen von Wissenschaft und Erforschung verschieben. Das Buch ist teils Diagnose, teils Manifest und teils spekulative Fiktion – der letzte Abschnitt präsentiert eine Erzählung, die im Jahr 2073 spielt und seine Vision dramatisiert.
Warum es wichtig ist
Archäofuturismus gab einer Generation europäischer Denker ein Vokabular für das, was sie bereits ahnten: dass die liberale Moderne nicht nachhaltig war und dass die Wahl nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft lag, sondern zwischen einer Zukunft mit Wurzeln und einer ohne sie. Ob man es liebt oder ablehnt, dies ist das Buch, das tausend Argumente ausgelöst hat.
Autor: Guillaume Faye
Verlag: Arktos Media Ltd.
Format: Taschenbuch
ISBN: 9781917646536
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