Feind Europas
Yockey's Aufruf zur europäischen Einheit
Francis Parker Yockey schrieb Der Feind Europas in den frühen 1950er Jahren als kürzeren, polemischeren Begleiter zu seinem Hauptwerk Imperium. Wo Imperium eine 800-seitige philosophische Abhandlung ist, ist Der Feind Europas eine politische Streitschrift. Yockeys Argumentation ist unverblümt: Das Nachkriegseuropa wurde besetzt, nicht befreit, und die Besetzung ist kulturell ebenso wie militärisch. Er identifiziert Amerika und die Sowjetunion als Zwillingsbedrohungen für die europäische Zivilisation, obwohl seine schärfste Kritik dem gewidmet ist, was er den „kulturtötenden“ Einfluss von Liberalismus und Kosmopolitismus nennt.
Kontext und Kontroverse
Yockey schrieb diesen Text, während er als Flüchtling zwischen Europa und Amerika lebte, verfolgt vom FBI. Er wurde 1960 verhaftet und starb in einer Gefängniszelle in San Francisco unter umstrittenen Umständen. Der Text ist roh, drängend und kompromisslos. Er liest sich wie das Werk eines Mannes, der glaubte, ihm laufe die Zeit davon. Was auch immer man von Yockeys Politik hält, das Buch ist ein Primärdokument zum Verständnis der europäischen radikalen Rechten der Nachkriegszeit und ihrer intellektuellen Linie von Spengler an. Diese Centennial Edition Publishing Taschenbuchausgabe steht für sich allein.
Über diese Ausgabe
Autor: Francis Parker Yockey
Verlag: Centennial Edition Publishing
Format: Taschenbuch
WHAT OUR READERS SAY
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