In Stahlgewittern: (Penguin Classics Deluxe Edition)
Jüngers Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg. Mit zwanzig ging er in die Schützengräben, kam vier Jahre später mit vierzehn Wunden und Deutschlands höchster militärischer Auszeichnung, dem Pour le Mérite, zurück. Was er danach aufschrieb, war kein Antikriegsroman. Es war auch kein Pro-Kriegsroman. Es war etwas schwerer zu kategorisieren: eine präzise, fast entomologische Aufzeichnung dessen, was industrieller Kampf einer Landschaft, einem Körper und einem Geist antut, der sich weigert, zu zerbrechen.
Der Anti-Remarque
Wenn „Im Westen nichts Neues“ die Westfront als Horrorgeschichte darstellt, dann ist „In Stahlgewittern“ die Westfront als Feldbereicht. Jünger moralisiert nicht. Er bettelt nicht um Sympathie. Er beschreibt den Verlauf einer Kugel, die Beschaffenheit von Schlamm, den seltsamen Rausch eines Nachtangriffs und überlässt es Ihnen, zu entscheiden, was es bedeutet. Diese Weigerung zu interpretieren ist genau das, was dazu führt, dass Leser dieses Buch entweder lieben oder verachten. Bei Jünger gibt es keinen Mittelweg.
Über diese Ausgabe
Die Penguin Classics Deluxe, Michael Hofmanns englische Übersetzung, gilt weithin als die maßgebliche. Hofmann hat die Steifheit früherer Übersetzungen beseitigt und Jüngers kühle, beobachtende Prosa klar zum Vorschein gebracht. Wenn Sie es lesen wollen, lesen Sie diese Version.
Autor: Ernst Jünger
Übersetzer: Michael Hofmann
Verlag: Penguin Classics
Format: Taschenbuch (Deluxe Edition)
WHAT OUR READERS SAY
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