Das System des Ethnozids
Guillaume Fayes Untersuchung der bewussten Zerstörung der europäischen ethnischen und kulturellen Identität – was er als „Ethnozid“ bezeichnet. Während Genozid ein Volk physisch vernichtet, zerstört Ethnozid es spirituell: seine Traditionen, sein kollektives Gedächtnis, sein Gefühl dafür, wer es ist und woher es kommt. Faye argumentiert, dass dieser Prozess nicht zufällig, sondern systematisch ist, getrieben von Ideologie, Politik und institutioneller Macht.
Die zentrale Behauptung
Faye identifiziert ein Netzwerk von Kräften – Medien, Bildung, Einwanderungspolitik, rechtliche Rahmenbedingungen, Konsumkultur –, die zusammenwirken, um das ethnische Bewusstsein der europäischen Völker aufzulösen. Er unterscheidet dies von grober Verschwörungstheorie: Das System agiert durch Anreize, Tabus und institutionelle Trägheit und nicht durch eine einzige koordinierende Hand. Das Ergebnis ist dasselbe. Ein Volk, das sich selbst nicht mehr erkennt.
Warum es wichtig ist
Hier zeigt sich Faye von seiner soziologischsten Seite, indem er die Mechanismen aufzeigt, durch die eine Zivilisation von innen heraus demontiert werden kann, während ihre Bewohner davon überzeugt sind, dass nichts geschieht. Kürzer und fokussierter als seine anderen Werke, liest es sich als Begleitwerk zu Konvergenz der Katastrophen – das eine beschreibt die Entwicklung, das andere den Motor.
Autor: Guillaume Faye
Übersetzer: Romain Petitjean
Verlag: Arktos Media Ltd.
Format: Taschenbuch
ISBN: 9781918418200
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