Der letzte Aberglaube: Eine Widerlegung des Neuen Atheismus
Edward Feser ist ein Philosoph, der in der aristotelisch-thomistischen Tradition arbeitet und beschloss, die Neuen Atheisten ernst genug zu nehmen, um sie zu demontieren. The Last Superstition ist das Ergebnis: eine buchfüllende Argumentation, dass Richard Dawkins, Daniel Dennett, Christopher Hitchens und Sam Harris nicht nur in Bezug auf Gott falsch liegen, sondern auch in Bezug auf die metaphysischen Grundlagen von Vernunft, Moral und Wissenschaft selbst.
Fesers zentrale Behauptung ist, dass die moderne Ablehnung der aristotelischen Metaphysik – Endursächlichkeit, Formursächlichkeit, die Akt-Potenz-Unterscheidung – das westliche Denken nicht von Aberglauben befreit hat. Sie zerstörte die einzige rationale Grundlage für Naturrecht, objektive Moral und sogar die Verständlichkeit der Natur. Die Neuen Atheisten erbten dieses Wrack und bauten ihre Argumente darauf auf, ohne zu merken, dass der Boden fehlte.
Der Ton ist polemisch und bewusst provokativ. Feser schreibt wie ein Mann, der jedes Wort seiner Gegner gelesen und für mangelhaft befunden hat. Die philosophischen Argumente sind rigoros. Die Beleidigungen sind wohlverdient. Roger Kimball nannte es „eine ernsthafte und leidenschaftliche Herausforderung an den jüngsten Versuch, eine entmenschlichende Orthodoxie durch religiöse Analphabeten durchzusetzen.“
Unerlässliche Lektüre für jeden, der sich für Religionsphilosophie, klassischen Theismus oder den intellektuellen Zusammenbruch der Neuen Atheistenbewegung interessiert.
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